Angelika Braza Lösungen

Beziehung: Ratgeber für die Liebe

Liebe ist die Antwort auf alle Fragen? Nicht ganz. Sie stellt auch ziemlich viele.

Blicken Sie auch schmunzelnd, vielleicht auch neidisch auf frisch verliebte Paare, wenn sie Händchen haltend oder sich küssend zeigen? Dann denken Sie vielleicht, das ist eine schöne Zeit, die jedoch vorbei sein wird, denn es kommt der Alltag mit seinen Problemen, vielleicht sogar die Trennung. Zahlreiche Eheprobleme entstehen, weil die Ehepartner typische Fehler begehen und wichtige Ratschläge nicht beachten, die zu mehr Glück und Zufriedenheit in der Ehe führen würden.
Die Wissenschaft weiß, dass die Phase des Verliebt-Seins höchstens drei Jahre dauert, dann beginnt die Zeit, in der an der Beziehung gearbeitet werden sollte. Oft füllt die Familiengründung mit ihren Themen, Kinder, Hausbau etc., das Paar so aus, dass dies unterbleibt. Diese Fragen tauchen jedoch später wieder auf.

Meine Absicht ist es, Paare wieder aufmerksam auf die Liebe zu machen, oder auch auf eingeübte Muster, die Liebe verhindern.  Die Ehe, die Partnerschaft ist vielen Herausforderungen ausgesetzt, andererseits ist der gesellschaftliche Druck geringer geworden, eine Beziehung dauerhaft durchzuhalten. Nach wie vor bedeutet eine gelungene Partnerschaft jedoch auch ein gelungenes Leben. Ganz egal, wie gemütlich der gemeinsame Netflix-Abend mit dem/der Partner*in auch ist, manchmal könnte es doch ein bisschen mehr Aufregung in eurer Beziehung geben? Im Laufe einer Partnerschaft wachsen wir zwar gemeinsam als Paar, verändern uns aber auch ganz individuell. Dasselbe gilt folglich also auch für unser Sexleben. Was uns am Anfang aufregend und neu erscheint, erschöpft sich vielleicht und man sehnt sich nach neuen erregenden Erlebnissen zusammen.

Den Beziehungsalltag meistern Für die meisten Paare ist der Alltag die größte Herausforderung.

Er fühlt sich schnell einmal schwer an. Und das, wo wir doch Leichtigkeit in unserer Partnerschaft leben wollen.Und wenn wir nicht bekommen, was wir wollen, stellen wir uns ziemlich schnell die Frage: bleiben oder gehen? Was ist mit dem Menschen passiert, der uns anfangs wie die Erfüllung all unserer Wünsche vorkam? Bei dem wir uns angekommen fühlten, der uns vielleicht sogar seelenverwandt schien?

Der Idealisierung folgt zwangsläufig die Realität
In den meisten Fällen ist das genau derselbe Mensch, den wir jetzt schwer erträglich finden. „Wir lieben etwas in einen neuen Partner hinein, was wir im Lauf der Beziehung wieder aus ihm herauslieben“, beschreibt Angelika Braza  die gegenseitige Idealisierung, auf die zwangsläufig die Ankunft in der Realität folgt.

Nähe und Distanz: ein ständiger Balanceakt

Liebe ist ein permanenter Balanceakt aus der Sehnsucht nach Hingabe und Zugehörigkeit und dem Streben nach Autonomie. „Die Wahl unseres Partners ist kein intellektueller Prozess“, betont Angelika Braza. Unbewusst verlieben wir uns in jemanden, der zu den Erfahrungen passt, die wir zum großen Teil schon in unserer Kindheit gemacht haben, im Guten wie im Schlechten. Und je stärker die Verliebtheit, desto wahrscheinlicher ist es, dass unsere Gefühle verletzt werden.

Wunsch aufgeben, Beziehung zu kontrollieren

Es geht um bewusste kleine Schritte, die größere werden können. Das kann vielerlei sein: Die Bedürfnisse des anderen neu entdecken und auf sie eingehen, versuchen, dem anderen eine Freude zu machen, auch wenn einem gar nicht danach ist, eine Verletzung nicht gleich mit einer Verletzung zu beantworten, sondern das Böse mit dem Guten überwinden, eine Unannehmlichkeit aus Liebe akzeptieren, für den anderen beten usw. Wird das gehen? Vielleicht, vielleicht auch nicht. Das ist ja das Risiko der Liebe: Man muss den Wunsch aufgeben, die Beziehung kontrollieren zu wollen. Aber wenn es überhaupt geht, dann nur so. Beziehung hat mit Freiheit zu tun, ist auf sie aufgebaut. Freiheit hat mit Entscheidung zu tun. Wenn man nicht Sklave der eigenen Unentschiedenheit, der eigenen Angst, etwas zu verlieren oder zu verpassen, sein will, dann muss die Freiheit ins Spiel gebracht werden. Das ist übrigens das Schöne, deswegen gibt es auch immer wieder Hoffnung, deswegen gibt es Zukunft: Wir sind nicht Sklaven der Vergangenheit, wir können heute, ja jetzt, neu anfangen, Beziehung neu zu gestalten. Ich wünsche uns allen diese Freiheit, die von der Liebe kommt, die uns aus dem Egoismus heraustreten lässt und unseren Bezugspunkt nicht im Selbst, sondern im anderen suchen lässt.

Eine ehrlichere Frage, die sich ein Paar beantworten kann, lautet vielmehr: Kann ich meinen Partner so nehmen wie er ist oder nur unter bestimmten Bedingungen? Vor Letzterem kann ich nur warnen: Die Umerziehungsphase sollte bei einem erwachsenen Menschen definitiv abgeschlossen sein.
Am liebsten würde man jede freie Minute miteinander verbringen und den anderen von morgens bis abends sehen. Nur blöd, dass dieses Gefühl nicht für immer anhält. Nicht einmal für ein paar Jahre. Manchmal sogar auch nur für paar Monate. Doch es gibt Wege, diese Gefühle zurückzuholen. Ich berate Euch, wie Ihr Eure Partnerschaftsliebe wieder neu entfachen könnt! Möchtest du mehr von Angelika Braza erfahren? Jede Menge Infos und Coaching-Angebote findest du hier auf Ihrem Blog.

%d Bloggern gefällt das: