Bin ich beziehungsfähig?

Die Diagnose „beziehungsunfähig“ wird mittlerweile gerne und schnell gestellt. Die ewige Unentschlossenheit als Angststörung verkauft.

In Wahrheit beschreibt sie aber nur ein Problem.

Es gibt ganz viele, die unglücklich in ihren langjährigen Beziehungen sind, die als Dauersingle leben und bei denen Beziehungen immer wieder scheitern. Oder die eben von sich aus behaupten: „Ich bin nicht beziehungsfähig“. Die könnten in Liebesbeziehungen sehr viel glücklicher sein, wenn sie ein paar Dinge beherzigen würden.

Wie so vieles im Leben hängt auch die Fähigkeit für Beziehungen davon ab, welches Handwerkszeug man in der Kindheit erhalten hat. Wer feinfühlige, aufmerksame Eltern in einer glücklichen Beziehung erleben durfte, hat meistens schon die nötigen Fähigkeiten parat, um langfristige Beziehungen einzugehen.

Ohne Bindung keine Beziehungsfähigkeit.

Denn wichtige Eigenschaften wie

  • Vertrauen schenken
  • auf andere achten
  • Konflikte ertragen und lösen
  • Gefühle zeigen und über Gefühle sprechen
  • Liebe und Fürsorge zeigen

Es gibt kein Geheimnis der Beziehungsfähigkeit. Sie ist eine Frage des Willens. Man muss irgendwann die Entscheidung treffen, dass es der- oder diejenige sein soll. Man darf nicht darauf warten, dass der oder die andere einen unwiderlegbar überzeugt, dass er oder sie der Mann oder die Frau fürs Leben ist. Ich-bezogen und Verlust des Selbstwertes
In einer Studie von der Universität Buffalo fanden Forscher unter der Leitung von Emily Grijalva heraus, dass Männer in puncto Anspruchs- und Autoritätsdenken eindeutig egoistischere Züge tragen als Frauen, was sich vor allem im Berufsleben bemerkbar macht. Die Ich-Bezogenheit und Eitelkeit ist jedoch auf beide Geschlechter zurückzuführen. Ein Ego-Trip kann also sowohl bei Frauen wie bei Männern zu beziehungsunfähigen Verhaltensweisen führen. Diese Charakterzüge münden häufig in einer Kompromisslosigkeit, damit der eigene Selbstwert keinen Schaden nimmt. Das Ergebnis sind Kontrollzwänge und Verlustängste, die sich perspektivisch destruktiv auf eine Partnerschaft auswirken.

Die Angst vor Verlust, eine verschobene Alterswahrnehmung, der berufliche Fokus und fehlendes Selbstvertrauen sind gute Beispiele dafür. Wenn Sie Ihre Beziehung aktiv angehen können Sie aus diesem Hamsterrad ausbrechen.

icon03-free-imgBleiben Sie dabei optimistisch, schalten Sie Ihr Bauchgefühl an und seien Sie mit Freunde dabei. So helfen Sie Ihrem Beziehungsglück auf die Sprünge. Ich wünsche Ihnen Alles Gute

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