Herausforderungen meistern – die Selbstwirksamkeit

Herausforderungen meistern – die Selbstwirksamkeit

Selbstwirksamkeit, vor allem die Erwartung unserer Selbstwirksamkeit, hat einen großen Einfluss darauf, wie wir unser Leben gestalten (können) und welche Möglichkeiten wir im Leben haben.Du kannst zum Beispiel überlegen: „Wie könnte ich das, was ich tue, so machen, dass es mich glücklich macht?

Die Perle der Selbstwirksamkeit

Das Wissen um die eigenen Möglichkeiten, Stärken und Leistungsfähigkeit hat einen entscheidenden Einfluss auf unsere Gefühle und unser Verhalten. Bisweilen hindern uns Ängste, Resignation, Frustration oder Selbstzweifel daran das zu tun, was wir für gut und richtig halten.
Gewohnheiten zu ändern ist einfach. Glaubst du nicht? Du hast recht. Du musst sie zuerst erkennen. Nicht alle deine Gewohnheiten sind förderlich für deine Leistung. Manche garantieren dir sogar den Misserfolg. Und trotzdem behältst du diese hartnäckig bei. Du bist dir gar nicht bewusst, in welche Kerbe du immer wieder schlägst. Doch was wäre, wenn …?

3 Mal Misserfolg garantiert:

Lass andere für dich entscheiden

Mach es dir einfach. Gehe allen Entscheidungen aus dem Weg und lass andere für dich entscheiden. Damit bist du immer auf der sicheren Seite. Du musst nie eine Wahl treffen oder eine Entscheidung überdenken. Es ist viel einfacher, wenn du dir sagen kannst: „Ich war das nicht, der hat das so entschieden!“

Wage nie etwas Neues und Unbekanntes

Neues und Unbekanntes zu wagen ist nur etwas für Spinner. Mache nur das, was du kennst, dann bist du immer auf der sicheren Seite. Neues bringt sowieso nur Unsicherheit und das Risiko, dass es nicht funktionieren könnte.

Sag dir immer wieder: Ich kann sowieso nichts ändern

Du kannst nichts verändern. Es ist einfach so und du musst das so akzeptieren. Warte und hoffe, dass sich alles wie von alleine ergibt und es die anderen es für dich richten. Vermeide unbedingt, selber aktiv zu werden. Und sage dir immer wieder: „Ich kann sowieso nichts ändern“.

Impulsfragen:

  • Wie steht es bei mir mit meinem Vertrauen ich mich selbst und in meine Fähigkeiten und Möglichkeiten?
  • Wo habe ich in meinem Leben Erfahrungen von Selbstwirksamkeit gemacht? Was war da hilfreich/förderlich?
  • Gibt es Situationen oder Lebensfelder, wo ich schnell zum Aufgeben oder Resignieren neige? Wie geht es mir im Umgang mit meinen „schwierigen“ Gefühlen (Frust, Enttäuschung, Überforderung, Ohnmacht)? Wie gehe ich mit den „Signalen“ meines Körpers um?
  • Wie geht es mir mit dem Setzen und Verfolgen von Zielen?
  • Wo habe ich in meinem Leben positive Vorbilder erlebt, die mich in meinem Gefühl von Selbstwirksamkeit bestärkt haben?


Definition:
Selbstwirksamkeit beschreibt den Glauben an die eigenen Fähigkeiten, um künftige Ziele und Herausforderungen zu meistern (1). Oder kurz gesagt: Ich schaffe das.
Die Effekte:

  • Du glaubst an dich und deine Fähigkeiten.
  • Du kannst (negative) Emotionen besser regulieren.
  • Du kannst Schwierigkeiten besser bewältigen.
  • Du wirst dir deiner Stärken bewusst.
  • Du steigerst dein Selbstvertrauen.
  • Du bist besser, wenn es zählt
  • Untersuchungen und Beobachtungen zeigen, dass die Selbstwirksamkeitserwartung in ganz unterschiedlichen Bereichen Auswirkungen auf den Erfolg des Handelns hat. So haben Menschen, die über einen starken Glauben an die eigene Kompetenz verfügen, größere Erfolge in Ausbildung und Berufsleben, im Sport und in der Freizeit. Denn Selbstwirksamkeit beeinflusst Leistungs- und Motivationsprozesse.

Jetzt überlege selbst, wie ohnmächtig fühlst du dich und wie wirkmächtig fühlst du dich? Was willst du vielleicht tun, um einen höheren Grad von Selbstwirksamkeit zu entwickeln? Bleib dir gegenüber verständnisvoll.

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