Partnerschaft & Liebe

Mir geht es nicht gut in unserer Partnerschaft …’. Die meisten Partner sind dann bereit, aktiv etwas zu unternehmen.“ Hat man sich dann einmal dazu aufgerafft, eine Beratung aufzusuchen, sind oft sehr schnell Erfolge sichtbar. Und Hand aufs Herz: Wie ist Ihre eigene Liebesbilanz? Wie viel Positives haben Sie in Ihrer Liebesbeziehung erlebt?

Du spürst es schon länger. Wenn du am Abend nach Hause kommst, fühlst du nicht mehr die Aufregung von früher.

Du traust dich schon gar nicht mehr, zu sagen, wenn dir etwas nicht passt. Du hast Angst, dass der Streit Euch noch mehr trennt, ihr euch voneinander  abwendet, nicht mehr ans Telefon geht oder einfach die Wohnung verlässt. Aber sollte das sein? Nein. In einer Beziehung sollte keiner Angst vor der Reaktion des oder der Anderen haben müssen. Im alltäglichen Leben fängt es oft damit an, dass wir unsere Probleme unbewusst auf unseren Partner übertragen und oftmals ziemlich gereizt bei den kleinsten Anmerkungen reagieren.

Warum kommt das Paar in die Paarberatung:

  • Sie leben nebeneinander her
  • Es herrscht Sprachlosigkeit zwischen Ihnen
  • Sie verbringen wenig Zeit miteinander
  • Sie sind öfter genervt voneinander

Beziehungsprobleme entstehen oft durch unterschiedliche Erwartungen der Partner. Was tun um Beziehungsproblemen aus dem Weg zu gehen?

Alle Menschen denken, fühlen, lieben und freuen uns auf unterschiedliche Weise. Außerdem haben wir unterschiedliche Bedürfnisse. Wenn wir das wissen, können wir so manches Beziehungsproblem vermeiden, indem wir lernen, dem Partner die Bedürfnisse zu erfüllen, die er wirklich hat, und nicht die, die wir selbst erfüllt bekommen möchten. Ich frage dann: Lieben sie ihren Partner noch? Wenn ja, lässt sich noch etwas kitten. Wenn man sich allerdings entliebt hat, ist die spannendere Frage: Was hält mich noch in der Ehe?

„Er muss doch sehen, wie es mir geht und was ich möchte“

Die eigentliche Erwartung lautet hier: „Er soll mir die Wünsche von den Augen ablesen.“ Die prompte und einfühlsame Bedürfnisbefriedi­gung, die wir als Kind von unseren Eltern erfah­ren – oder vermisst – haben, wird als die ulti­mative Form der Liebe verstanden: „Wenn er mich wirklich lieben würde, wüsste er, was ich brauche, um glücklich zu sein.“

In dem Moment, in dem wir aufhören, unseren Partner für unser Glück oder Unglück verantwortlich zu machen, übernehmen wir selbst die Verantwortung für unsere Liebe und unser Leben. Ja, das funktio­niert. Und es fühlt sich gut an. Besonders wichtig ist, auf sich aufmerksam zu sein, und das, was nicht funktioniert in der Beziehung, ernst zu nehmen. Denn die Tendenz ist, alles zu beschönigen und zu sagen: „Das wird schon wieder.“ Und diese Hoffnung, es wird wieder so schön, wie es am Anfang war, die bindet, und die lässt einen blind werden für das, was nicht stimmt. Das heißt: wenn eine Frau – oder auch ein Mann – wenn die erleben: „Ich leide in dieser Beziehung“, dann sollten sie das zu Allererst mal ernstnehmen.

Was kann Beratung für das Paar tun?

Von nun an werden wir alle ein wenig anders sein. Wir werden die Dinge aus einer anderen Perspektive sehen und Situationen mit neuem Wissen und neuen Erfahrungen bewerten. Die Praxis ist geöffnet: Scheidung und Trennung

 

 

 

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