WIE GUT SCHLAFEN SIE ?

Hand auf`s Herz: Sind Sie morgens ausgeschlafen?

In den letzten Jahrhunderten hat sich der Schlafrhythmus der meisten Menschen drastisch verändert. Wenn Sie also müde sind und sich energielos fühlen, dann lesen Sie am besten weiter – ich zeigen Ihnen in diesem Artikel, welche Maßnahmen Sie ergreifen können, um die Ursachen eines gestörten Schlafrhythmus zu beseitgen.

  • Die Folge sind Schlafstörungen & Gesundheitsbeschwerden, die mit unruhigem Schlaf während der Nacht zusammenhängen.
  • Chronischer Schlafmangel beeinflusst den gesamten Körper negativ – und viele Deutsche leiden darunter.

Schlaf gehört zu unseren wichtigsten Grundbedürfnissen. Wenn wir nicht genügend schlafen, sinkt unsere Leistungsfähigkeit, was sich auf dein Lernverhalten  bemerkbar machen wird. Auch nutzt dein Gehirn den Schlaf, um das Gelernte zu verarbeiten.

Regelmäßige Schlafzeiten sind eine der wichtigsten Voraussetzungen für gesunden Schlaf. Warum werden wir morgens oft zur gleichen Zeit wach? Können wir uns antrainieren wenig zu schlafen oder ganz auf schlaf verzichten? Der Mensch ist ein Gewohnheitstier – und das gilt auch für den richtigen Schlafrhythmus. Regelmäßige Schlafzeiten sind eine der wichtigsten Voraussetzungen für gesunden Schlaf. Die Schlafdauer und Schlafqualität allein entscheiden nicht darüber, ob Sie sich morgens frisch und ausgeruht fühlen. Auch der Zeitraum, zu dem Sie schlafen, kann das Schlaferlebnis deutlich beeinflussen. Viele Menschen haben ihren Leistungshöhepunkt am Morgen und am Vormittag Unregelmäßigkeiten, wie sie etwa durch Schichtarbeit begründet sind, stören den Schlafrhythmus mitunter nachhaltig. Und das gilt selbstverständlich auch, wenn Sie sehr oft zu unregelmäßigen Zeiten schlafen. Wie kann ich also meinen Schlafrhythmus festigen?

Irrtum: Besser schlafen mit einem Gläschen am Abend

Viele Menschen schwören darauf – und der viel zitierte Schlummertrunk belegt es vermeintlich: Ein Gläschen Alkohol am Abend fördert den Schlaf. Auch tauchen immer wieder Studien auf, die die Schlaf fördernde Wirkung eines Gläschens Rotwein oder Bier belegen wollen. Richtig ist daran nur, dass Alkohol das Einschlafen fördern kann. Guten Schlaf bringt er indessen nicht. Alkohol stört den gesunden Schlaf. Er belastet den Organismus bei seinem Aufräumarbeiten – und fördert Durchschlafstörungen.

Erholsamer Schlaf hat folgende Merkmale:

  • Der gute Schlaf zeichnet sich durch eine kurze Einschlafdauer (10 bis 15 Minuten) aus.
  • Kein nächtliches oder zu frühes Erwachen, dadurch gute Schlafeffizienz.
  • Ein optimaler Schlaf hat ausreichende Traum-Phasen bzw. REM-Phasen (25-30% der Gesamtschlafdauer) und ein ausreichender Tiefschlaf bzw. Deltaschlaf (15-20% der GSD).
  • Rhythmischer Ablauf der einzelnen Schlafphasen bzw. Schlafstadien (90-Minuten-Rhythmus)
  • Wenige Körperbewegungen bzw. Körperverlagerungen während des Schlafes

Die Kaffeemaschine läuft im Dauerbetrieb – trotzdem sind Sie hundemüde. Warum denn nur? Sie haben doch sieben Stunden geschlafen, wie immer … Während unter der Woche in den meisten Haushalten der Wecker klingelt, bleibt es am Wochenende oft still. Schließlich haben Sie es sich nach einer anstrengenden Woche verdient, ein paar Stunden länger zu schlafen. Für einen gesunden Schlafrhythmus ist dieses Verhaltensmuster allerdings fatal. Das zumindest sagt Schlaftrainer Chris Surel, der auch am Wochenende um 5.30 Uhr aufsteht. Denn Ausschlafen setze den Körper einem sogenannten „Social Jetlag“ aus. Er wirkt ähnlich wie ein Flug-Jetlag, wenn Sie in eine andere Zeitzone reisen: Der Körper muss sich erst an die neue Zeit gewöhnen. Das droht ihm auch, wenn Sie am Wochenende nicht mehr um 7 Uhr, sondern erst um 10 Uhr aufstehen. Montags ist Ihr Körper dann an 10 Uhr gewöhnt – muss aber wieder um 7 Uhr raus.

Während wir schlafen laufen in unserem Gehirn viele dynamische Prozesse ab. Genauer gesagt ist es das Stammhirn, welches als Zentrum für nicht willkürliche Prozesse im Köper die Kontrolle von Schlafbeginn und Schlafende sowie die Regulierung vom Schlafzyklus übernimmt. Schlaf gliedert sich in:

  • Einschlafphase: In dieser Phase sind wir entspannt, schlafen aber noch nicht. Die Muskulatur des Körpers entspannt sich allmählich.

  • Im zweiten Schlafstadium ist die Muskulatur entspannter, aber noch nicht vollkommen entspannt und wir lassen uns noch leichter wieder aufwecken.

  • Im dritten Schlafstadium setzt langsam der Tiefschlaf ein. Es kommt nochmals zu einem kurzen erneuten Eintreten in das zweite Schlafstadium. Die Muskulatur ist entspannt und nach etwa 90 Minuten ist der erste Schlafzyklus beendet. Dieser Zyklus wiederholt sich je nach Schlafdauer etwa fünfmal.              

Günther Amann-Jennson ist der Leiter des österreichischen Instituts für Schlafpsychologie und Schlafcoaching. In „Focus – Themen fürs Leben“ spricht er über ein Thema, das sehr viele Menschen betrifft: Schlafprobleme.Wer sich noch mehr Informationen zum gesunden Schaf holen möchte, dem empfehle ich die folgende Sendung nach zu hören.

https://vorarlberg.orf.at/radio/stories/3014843/

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