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Paare in Ausnahme-Zeiten: Gut miteinander umgehen!

Paare in Ausnahme-Zeiten: Gut miteinander umgehen!

Sieben von zehn Österreichern und Österreicherinnen leben in einer Partnerschaft, davon sind 37 Prozent schon länger als 20 Jahre liiert. Die meisten von ihnen kommen gut durch die Corona-Krise. Angelika Braza: „In unsicheren Zeiten sehnen wir uns nach Stabilität. Ein Partner, dem ich vertraue und auf den ich mich verlassen kann, ist daher eine wichtige Stütze. Wir alle empfinden die jetzige Situation als besonders herausfordernd. Umso mehr sind Paare dankbar, die aktuellen Herausforderungen gemeinsam zu meistern.“

In ihrer Praxis erlebe sie viele Familien, für die die Pandemie eine irrsinnige Herausforderung ist. „Eltern klagen an allen Ecken und Enden. Sie haben kaum mehr Zeit, einmal durchzuatmen.“ Außerdem sei die Corona-Pandemie für einkommensschwache Paare oder Familien noch einmal eine ganz andere Belastungsprobe als für jene, die finanziell stabil (geblieben) sind.

„Wenn eine Beziehung mehrere Lockdowns mit gemeinsamen Homeoffies, etc. überlebt hat, überlebt sie alles.“ so eine Klientin in der Praxis.

Nähe und Distanz

Jeder Mensch braucht mal Zeit für sich allein. Manche Menschen benötigen davon mehr, andere weniger. Auf der anderen Seite ist es auch wichtig, bewusst Zeit zu zweit zu verbringen.

Informieren Sie sich gezielt und vermeiden Sie Gedankenkreisen und Grübeln

Grübeln und Schlaflosigkeit: Sorgen und Ängste nehmen gedanklich viel Raum ein; häufig fangen Menschen dann an zu grübeln oder haben das Gefühl, dass sie keinen klaren Gedanken mehr fassen können. Das Grübeln kann sie auch am Schlafen hindern.Wenn wir verunsichert sind, ist es normal, dass wir mehr Sicherheit, Struktur und Kontrolle suchen. Sich gezielt und bei verlässlichen Quellen über die Coronavirus-Pandemie zu informieren, kann hierbei hilfreich sein.

Keine überstürzten Entscheidungen fällen

Es ist möglich, dass Paare genau jetzt merken, dass sie sich nichts mehr zu sagen haben. Generell gilt: Schwerwiegende Entscheidungen sollte man nicht überstürzen und möglichst nicht in einer Ausnahmesituation treffen. Das erzwungene Zusammensein kann auch eine Chance bedeuten, miteinander ins Gespräch zu kommen oder sich die Freizeit bewusst schön zu gestalten, anstatt sich aus dem Weg zu gehen.

Ich möchte gerne eine Paar/Familienberatung und bitte um einen Termin in Ihrer Praxis:

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