Corona und Familie: Gemeinsam durch die Krise

Plötzlich keine sozialen Kontakte mehr, keine Schule, mehr Streit und Sorgen ums Einkommen: Die Corona-Krise ist für Familien mit Kindern eine Belastungsprobe.

 Die Verlegung des Schulunterrichts nach Hause: Die Corona-Krise hat in den vergangenen Monaten nicht zuletzt bei den Familien deutliche Spuren hinterlassen.
Eltern und Kinder verbringen wesentlich mehr Zeit miteinander, welche für Gespräche und gemeinsame (Indoor-)Aktivitäten wie Gesellschaftsspiele genutzt werden kann.

Schaffen Sie für sich und Ihr Kind eine feste Tagesstruktur, feste Aufstehzeiten und Schlafenszeiten, legen Sie Zeit für Schularbeiten fest, essen Sie regelmäßig gemeinsam, legen Sie regelmäßige Aufgaben fest, vereinbaren Sie feste Online-Kommunikationszeiten mit Großeltern und Freunden und vor allem: legen Sie Zeit für Spiel und Kreativität in der Familie fest, aber auch Auszeiten für jeden Einzelnen!

Beschäftigung in den eigenen vier Wänden

Da nun vielerorts Schulen geschlossen sind, fragen sich viele Eltern, wie sie Ihre Kinder nun wochenlang in den eigenen vier Wänden beschäftigen sollen.

  • Geben Sie Ihrem Kind weiterhin Struktur. Vereinbaren Sie beispielsweise eine Zeit, zu der Schulaufgaben gemeinsam erledigt werden, sofern Kinder diese bekommen haben.
  • Lassen Sie Ihr Kind an Ihrem Alltag teilhaben. Machen Sie zusammen den Haushalt, kochen Sie zusammen, backen Sie gemeinsam Kuchen oder Kekse – verzieren diese.
  • In jedem Fall sollten Sie mit Ihrem Kind auch an die frische Luft gehen, sei das nun der heimische Garten, ein Park, ein nahegelegener Wald

Im Home Office kann ein Elternteil zwar anwesend, aber dennoch nicht verfügbar sein. „Gerade Kleinkinder verstehen das aber oft schwer“. Sprechen Sie darüber, welche Informationen Ihre Kinder zum Thema COVID-19 bereits bekommen haben.

Geduld und Toleranz

Belasten Sie das Kind nicht zusätzlich durch Ablehnung und Abwertung. Wenden Sie sich dem Kind ruhig und aufmerksam zu.  Ermutigen Sie den Ausdruck Ihres Kindes durch Spielen, Nachspielen oder durch das Nacherzählen von Geschichten.

In manchen Beziehungen folgt nun die traurige Bilanz und es kommt zur Trennung. Für die Kinder bricht in solchen Situationen in der Regel die Welt zusammen und ein Gefühlschaos entsteht. Umso wichtiger ist es, Unterstützungsangebote in Anspruch zu nehmend, wenn das innerfamiliäre Gleichgewicht zwischen Nähe und Distanz aus den Fugen gerät und die Beziehungen zwischen den Familienmitgliedern belastet sind. Meine Praxis bleibt für alle, die jetzt eine Beratung für sich in Anspruch nehmen wollen, geöffnet. Ich bemühe mich um eine rasche Terminzusage. Ihre Anliegen, Fragen zur ihrer aktuellen Familien – und Partnerschaftssituation, Ihrem Wohlbefinden sind wichtig; –  Wenn es gut werden soll:


 

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